Nachgefragt! Auf ein Wort mit Ralph Brinkhaus: KI im Job - Upgrade oder Ersatz?

Shownotes

Die Arbeitswelt von morgen wird heute entschieden: Künstliche Intelligenz ist längst kein bloßes Zukunftsszenario mehr, sondern ein zentraler Impulsgeber für die Modernisierung Deutschlands.

In dieser Podcastfolge, die im Rahmen des „Nachgefragt!“ am 06. Mai 2026 im BASECAMP entstanden ist, sprechen wir mit Ralph Brinkhaus, MdB, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Digitales und Staatsmodernisierung (CDU/CSU). Wir diskutieren über die Frage, wie KI unsere Arbeitswelt bereichern kann und welche politischen Weichenstellungen jetzt notwendig sind. Im Mittelpunkt steht dabei die Chance, durch technologische Unterstützung neue Potenziale für Beschäftigte und Unternehmen gleichermaßen zu erschließen.

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00:00:05: Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe von Basecamp auf die Ohren.

00:00:10: Digitales in Politik, authentisch inspirierend und mit Herz von uns für Sie!

00:00:15: Wir sprechen heute mit Ralf Brinkhaus, Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender der Arbeitsgruppe Digitales- und Staatsmodernisierung der CDU CSU-Bundestagsfraktion über die Fragen, riskieren wir durchzu viel Bürokratie und Regulierung mehr Arbeitsplätze als durch die KI selbst?

00:00:32: Ist KI die einzige realistische Antwort auf den demografischen Bandel in unserer Arbeitswelt?

00:00:38: Und brauchen wir eine KI-Steuer, um den Sozialstaat zu finanzieren, falls die Jobverluste doch höher ausfallen.

00:00:45: Aber hören Sie selbst!

00:00:47: Mein Name ist Marina Gregorian und ich wünsche Ihnen nun viel Freude am Zuhören und beim Weiterdenken.

00:00:59: Guten Morgen und herzlich willkommen zu unserer neusten Ausgabe von Nachgefragt.

00:01:05: Mein Name ist Marina Grigoyan, schön dass Sie heute an diesem regnerischen Tag so zahlreich die Basecamp in Berliner Mitte erschienen sind.

00:01:12: und natürlich auch Willkommen an alle die digital bei Basecamp und er dabei sind.

00:01:18: Wie Sie wissen, steht unser nachgefragt Format für kurze pointierte Gespräche zu digitalpolitischen Zukunftsthemen kompakt und dialogorientiert.

00:01:27: Wie immer starten wir mit einer knappen halben Stunde gut informiert in den Tag und natürlich mit einem aktuellen Thema Und heute beschäftigen wir uns damit wie künstliche Intelligenz unsere Arbeitswelt beeinflusst Denn KI ist längst kein Zukunftszenario mehr sondern könnte ein zentraler Treiber für die Modernisierung und Wohlstand Deutschlands werden Könnte, denn was erwartet uns genau?

00:01:52: Ein Upgrade oder gar ein Ersatz.

00:01:54: Wir fragen nach und diskutieren mit Ralf Brinkhaus.

00:01:57: er ist Mitglied des Deutschen Bundestages und Vorsitzender der AG Digitales- und Staatsmodernisierung der CDU CSU Fraktion.

00:02:05: Vielen Dank.

00:02:06: vielen herzlichen Dank dass Sie heute bei uns sind Herr Brinkhaus und lassen sie uns direkt einsteigen ins Thema.

00:02:11: Ja guten Morgen.

00:02:17: Ja, Sie sind ja schon öfter Gast bei uns im Basecamp.

00:02:19: Umso mehr freut mich das sich heute auch Zeit nehmen für dieses Brandaktuelle und in aller Munde seidende Thema.

00:02:27: Wir schreiben das Jahr zwanzig, sechsundzwanzig mittlerweile.

00:02:30: ist KI in Verwaltung und Wirtschaft eher ein stiller Helfer im Hintergrund oder spüren Bürgerinnen und Bürger den Umbruch bereits im Alltag ihrer

00:02:39: Meinung nach?

00:02:41: Es ist eher ein stiller Helfer, teilweise auch ein transligaler Helfer.

00:02:45: Weil die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der öffentlichen Verwaltung oftmals keinen offiziellen KI-Zugang haben.

00:02:51: Das heißt also die Arbeit mit Schattenkai.

00:02:54: Ich glaube bei den Bürgerinnen und Bürgern ist es noch nicht so ganz angekommen.

00:02:59: aber ich sage mal so dass die Leute, die in der Verwaltung ein bisschen vorausschauen schon sagen ja wir kriegen in den nächsten Jahren einen erheblichen Mangel an Nachwuchskräften Und wir werden das durch KI auch tatsächlich ersetzen müssen.

00:03:14: Also ich gebe ein Beispiel bei mir in Ost-Westfalen an der Kreisverwaltung, sage die Landtretin.

00:03:18: Ich verliere in den nächsten zehn Jahren einen Vierzig Prozent meiner Belegschaft.

00:03:23: Das sind die Boomer, die in Rente oder Empension gehen und die kriege ich nicht eins zu eins ersetzt und deswegen muss ich jetzt mit KI arbeiten.

00:03:30: Das heißt also KI weniger jetzt dass die Servicequalität besser wird sondern dass einfach überhaupt die Prozesse aufrechterhalten werden

00:03:38: können.

00:03:40: Und bei Ihnen gab es denn einen Moment, in dem Ihnen klar war KI ist keine Debatte mehr und nix abstraktes mehr sondern verändert auch Ihren eigenen Arbeitstag dann doch ganz entscheidend.

00:03:53: Was war seitdem vielleicht auch hier wichtigstes Learning?

00:03:55: Falls das schon mal passiert

00:03:56: ist.

00:03:57: Na mein Team und ich wir experimentieren relativ viel mit KI und das kann ich eigentlich auch jedem nur empfehlen weil Man lernt erst, wenn man es auch tatsächlich anwendet und guckt was geht um was nicht geht.

00:04:09: Und das ist dann auch trial and error.

00:04:13: Ganz am Anfang war da ziemlich viel Unsinn, der produziert worden ist.

00:04:18: Eigentlich ist es jetzt weniger.

00:04:20: der Moment, also das Damaskus-Erlebnis.

00:04:22: Sondern es ist die Sache dass ich gesehen habe wie sehr kontinuierlich die Qualität und auch die Möglichkeiten tatsächlich größer geworden sind.

00:04:32: Also wir machen das so Terminvorbereitung wo früher die wissenschaftlichen Mitarbeiter dann vielleicht einen Tag drauf gesessen haben.

00:04:39: Das kriegen wir jetzt in einer sehr kurzen Zeit hin wenn sie eine Anhörung vorbereiten.

00:04:44: zur Zusammenfassung des Gesetzes, Szene Stellungnahmen als Unionsabgeordneter stellt.

00:04:51: Das heißt man kann das ja so prompten, dass der sich dann auch gleich in die Lage reinversetzt, dass ich vielleicht wenn ich eine Frage zum Gesetz habe nicht unbedingt die Regierung so kritisiere wie die Linken das tun.

00:05:04: und das geht alles in einer sehr sehr sehr kurzen Zeit und es ist ein enormer Produktivitätswachstum.

00:05:10: aber das ist aus meiner eigenen Sicht.

00:05:12: Ich hatte neulich einen Erlebnis.

00:05:13: da stand jemand vor mir der ist so im Unternehmensberatungsgeschäft tätig Und der war irgendwie so wie auf Drogen.

00:05:20: Der strahlte mich die ganze Zeit immer nur an und stammelte, ich bin jetzt viermal so produktiv wie vorherseitig Claude habe.

00:05:28: Das ist eine Geschichte, da hab' ich gesagt naja ok es scheint dann doch in irgendeiner Art und Weise anzukommen.

00:05:35: Erstaunlich ja wenn man solche Aha-Elebnisse hat auch von den Mitarbeitern im Bürger ganz zurückgespiegelt.

00:05:41: das ist schon ganz spannend was alles mit uns macht.

00:05:44: An dem heutigen Geburtstag der Koalition, einjähriges haben wir sogar davor.

00:05:51: Noch davor zwanzig vierundzwanzig haben sie ja das Papier Neustart hundert Vorschläge zur Staatsmodernisierung vorgelegt – ein spannendes Papier.

00:05:59: und was würden Sie sagen?

00:06:01: wie viel davon ist heute Realität?

00:06:03: Und ist die aktuelle Bundesregierung auf dem richtigen Weg?

00:06:06: Ja, also heute ist der Tag wo ich bestimmt fünf mal in verschiedenen Forenern nachgefragt werde.

00:06:11: Was ist die Bilanz?

00:06:12: Ein Jahr Carsten Wildberger!

00:06:13: Also wir haben... Das

00:06:15: war die erste

00:06:16: Wahrscheinlichkeit.

00:06:16: Genau, ein Jahr Carston Wildberger.

00:06:18: Wir haben jetzt wirklich einen Ministerium für Digitales und Staatsmodernisierung und für diejenigen, die da nicht so ganz tief drin sind.

00:06:24: Und das ist total wichtig weil es gibt hier eine Telefonnummer Was heißt, es gibt eine Telefonnummer und das also in Zeiten von Messenger-Diensten.

00:06:33: Wir hatten vorher die Situation, dass dieses Feld digital ist und auch Staatsmodernisierung über ganz viele Häuser verteilt war.

00:06:38: Das waren ein bisschen Innenministerium, justizministerium und verkehrsministerium.

00:06:44: Das war ein bisschen Bundeskanzleramt.

00:06:46: Und wir haben ja auch Kolleginnen und Kollegen oder Kameradinnen und Kameraden der Bundeswehr heute da.

00:06:52: Die wissen das auch.

00:06:53: Verantwortung kann man nicht teilen!

00:06:54: Punkt Und Verantwortung wurde geteilt und dementsprechend war das Murks.

00:07:00: Jetzt ist Verantwortung irgendwo auch nicht mehr ganz so viel verteilt, immer noch ein bisschen – das ist schon ziemlich gut!

00:07:06: Aber man muss auch eins sagen….

00:07:08: Das Ministerium hat angefangen zu arbeiten.

00:07:10: hier sind auch eine Menge Leute die aus dem öffentlichen Dienst kommen innerhalb von zwölf Monaten der Arbeitsfähigkeit, einer neuen Einheit oder einer neuen Entität irgendwo herzustellen.

00:07:18: Das ist nicht so ganz einfach.

00:07:21: da war man auch viel mit beschäftigt es ist viel angestoßen worden Aber jetzt muss das auch in die Umsetzung.

00:07:27: Und dementsprechend sage ich mal, das erste Jahr ist gar nicht so entscheidend.

00:07:30: Entscheidend ist das nächste Jahr, das zweite Jahr.

00:07:31: Das heißt ob alles was aufgeschrieben worden ist und was man sich vornimmt umgesetzt wird.

00:07:36: Drücken wir die Daumen!

00:07:37: Dass es für uns alle vorangeht jedenfalls.

00:07:40: Kommen wir einmal zu einer Frage, die für uns als Telefonikkeitsausbauendes Unternehmen auch spannend und natürlich wichtig ist Wenn KI helfen soll Bürokratie real abzubauen.

00:07:51: Wo würden Sie ganz konkret einsetzen?

00:07:53: Genehmigungen, genehmigungsverfahren beschleunigen Dokumentationspflichten abbauen oder die Verwaltung selbst rein gehen und die ganz disruptiv neu denken?

00:08:04: Alles!

00:08:06: Ich gebe Ihnen ein Beispiel.

00:08:07: also das funktioniert sogar erstmal einfach auch wirklich Prozesse mit weniger Arbeitsaufwand zu beschleundigen.

00:08:14: Also es ist so dass BMDS hat auch mit der Vorgängerregierung schon KI-Agenten System organisiert, das nennt sich Spark.

00:08:23: Und das ist dafür da Planfeststellungsverfahren zu beschleunigen.

00:08:25: Das ist so ziemlich das übelste was es gibt weil die Leute die das in der Regierungspräsidium bearbeiten müssen haben vorher in ihrem Leben tiefe Tiefe Sünden begangen.

00:08:35: Weil das ist mit mich ganz einfach so sie kriegen dort Tausende von Unterlagen die müssen sie sichten, die müssen Sie auf Rechtskonformität prüfen und sie müssen auch Vollständigkeit prüfern.

00:08:44: Und dass wirklich ich bewundere den Leuten die das machen aber je nachdem, wie man fragt.

00:08:50: Siebzig bis Achtzig Prozent der Arbeit tatsächlich also von KI-Agenten gemacht werden können.

00:08:54: und das ist wirklich gut weil die Leute, die das jetzt machen, die können sich jetzt wirklich auf die Juckepunkte konzentrieren, die da sind, auf die Punkte, die wirklich entscheidend sind.

00:09:03: und darum geht es ja Es geht darum dass man viele viele arbeiten auch automatisiert durch KI machen lässt und dafür dann die Zeit bekommt, sich um andere Sachen zu kümmern.

00:09:16: Ich gebe Ihnen noch ein Beispiel für das tägliche Leben der Bürgerinnen und Bürger.

00:09:19: Das hat nicht zwingend nur was mit KI zu tun sondern einfach mit Digitalisierung.

00:09:24: Wenn sind alle schon mal auf dem Bürgeramt gewesen in Berlin, wenn sie einen Termin gekriegt haben.

00:09:28: Woanders ist das ein bisschen einfacher und es ist so dass Sie eigentlich neunzig bis fünfneunzig Prozent der Dinge die dort gemacht werden eigentlich automatisieren können und eigentlich mit der hoffentlich zukünftigen Deutschland App machen könnten.

00:09:40: Das heißt geht in anderen Ländern schon?

00:09:42: Das ist keine Raketenwissenschaft alles gut.

00:09:45: Mich ist gesagt ja aber die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter was wird aus denen?

00:09:48: also?

00:09:49: erstens wären es weniger.

00:09:50: Das haben wir gerade gelernt durch den demografischen Wandel Aber zweitens kümmern sich jetzt mal wirklich um die Leute Kümmern die auch Problemfälle haben.

00:09:56: Weil das Problem ist, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stecken in Routinearbeiten fest haben aber nicht die Zeit sich um die Problemfälle und um die Sonderfälle zu kümmern.

00:10:05: Und das ist eine neue Qualität und die wird auch bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen.

00:10:10: Kommen wir mal zu einem Punkt was würden Sie sagen wo sollte KI lieber nicht eingesetzt

00:10:14: werden?

00:10:18: Jetzt kommen wir zu einer ganz interessanten Frage, weil jetzt geht es mir nicht ans Grundsätzliche.

00:10:23: Weil wo soll die KI besser nicht eingesetzt werden?

00:10:26: Das würde bedeuten das ist in unserer Handlicht diese Technik überhaupt zu limitieren.

00:10:33: Also mal ganz grundsätzlich so dass ich glaube, dass wir ein Szenario aufstellen müssen.

00:10:40: Ein Szenari, ich weiß nicht ob's eintritt!

00:10:43: Dass KI alles kann.

00:10:45: Punkt Und wenn ich dieses Szenario aufsetze, dass KI alles kann mich dann damit beschäftigen.

00:10:53: Wir führen die Diskussion immer umgekehrt.

00:10:54: wir sagen immer Ja, jetzt schauen wir mal wo war KI einsetzen und KI halluciniert.

00:11:01: Und KI macht das falsch!

00:11:03: Ich hatte neulich einen Vortrag vor Schriftstellern, KI und Literatur, wo die dann auch gesagt haben ja aber man braucht uns Autoren und nur wir sind jetzt wirklich kreativ und dass alles irgendwo in den Kontext bringen.

00:11:19: und ich habe die dann ein bisschen geschockt indem ich sage also sorry Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass in fünf oder zehn Jahren die KI ziemlich gute Bücher schreiben kann.

00:11:30: Wo Sie dann auch relativ wenig merken, dass sie von der KI geschrieben werden – heute merken sie das noch!

00:11:35: Und deswegen ist es einfach die Sache.

00:11:37: wir müssen mal davon ausgehen, dass KI alles kann und dann stellt sich die Frage wo ich tatsächlich einen qualitativen Zuwachs habe.

00:11:46: wenn ich den Faktor Mensch einsetze Und da gibt es immer dieses schöne Beispiel, würden Sie sich vor Gericht von einem KI-Richter verurteilen lassen.

00:11:56: Jetzt mal kleine Umfrage hier in dem Saal und damit alle wach werden.

00:12:00: Wer würde sich, wenn er Montagmorgen beim Amtsgericht im Moabietenverfahren hat, lieber vom echten Richter richten lassen?

00:12:09: Der Handhoch!

00:12:11: Und wer würde sich von einer KI lieber richtenlassen?

00:12:16: Das ist eindeutig die Mehrheit für den Echtenrichter.

00:12:19: Jetzt sage ich Ihnen aber mal was dazu, dieser echte Richter der hatte am Wochenende Stress mit seiner Frau oder seinem Mann oder wie auch immer.

00:12:29: Der hat überhaupt keinen Bock auf das Verfahren, was da jetzt gerade da ist und hatte morgens noch eine Autopanne als er zur Arbeit gefahren ist.

00:12:36: oder die S-Bahn ist hier in Berlin nicht gefahren.

00:12:39: Neue,

00:12:40: neue Gemengelage.

00:12:41: Jetzt Abstimmung.

00:12:42: noch mal!

00:12:42: Wer würde sich jetzt lieber von der KI-Uhr teilen lassen?

00:12:45: und wer wurde sich von den Menschen... Also wer, wer würde sich immer noch lieber vom Richter?

00:12:52: Okay das ist erstaunlich ja.

00:12:54: Wer würde dann von der KAI...?

00:12:56: Ja das ist schon mehr geworden.

00:12:58: Das ist jetzt schon mehr gewonnen.

00:13:00: was ich damit sagen wollte beide Seiten haben Vor- und Nachteile Und ich sage es mal so bei Prozessen wo's wirklich darauf ankommt dass jemand gut drauf ist, keine schlechte Laune hat.

00:13:10: Kein Bias hat, weil er irgendwie Frust hat.

00:13:13: Da ist es dann wahrscheinlich so dass eine KI gar nicht so schlecht ist.

00:13:17: Es ist aber für uns ein ungewohntes Gefühl das wir uns den Urteil einer Maschine unterwerfen müssen und Das ist ne ganz neue Qualität die wir haben.

00:13:26: Und wenn ich das noch eben sagen darf damit werden wir ein bisschen ins Grundsätzliche reinkommen.

00:13:31: Wir haben es bisher in der gesamten Menschheitsgeschichte so gehabt Alles was an Maschinen da war ein Helfer, ein Werkzeug des Menschen war.

00:13:40: Das fing mit dem Faustkail an, waren Helfer des Menschen das ging dann irgendwo über die Dampfmaschine, Elektrizität und selbst das Internet und der Computer waren Helfe des Menschen.

00:13:50: so jetzt kommen wir in eine Dimension hinein wo vielleicht ne KI eine Maschine nicht mehr Helfer des Menschen ist, sondern autonom auch Sachen irgendwo entscheidet oder macht.

00:14:01: Und ich finde das ist ne sehr interessante Dimension die in den politischen und gesellschaftlichen Diskurs noch gar nicht zu Ende gedacht ist.

00:14:09: Insofern war das jetzt ne lange Antwort auf ne kurze Frage.

00:14:14: Ich bin mir nicht sicher wo wir KI nicht einsetzen werden.

00:14:18: Auf jeden Fall sehr spannend und das nächste Mal würde ich vorschlagen eine Doppelmoderation im Ringhaus.

00:14:22: Das machen wir dann, Sie sind schon sehr gut im Üben also gefällt mir.

00:14:28: Machen wir einfach mal das nächste mal als eine Doppelmoderation von einem größeren Podium würde ich vorschlagen.

00:14:34: Verfroren?

00:14:35: Nein,

00:14:36: nein überhaupt nicht.

00:14:37: Ich fand es sehr gut und alle sind wach geworden und alle denken jetzt drüber nach welcher Richter welche Arzt und so weiter und sofort sich demnächst mit einbeschäftigen sollte in Form von KI.

00:14:47: auch eine Axt kann man sich ins Bein jagen und dann ist ja auch kein freundlicher Helfer mehr.

00:14:52: insofern um das mal so hinkendes analoges Beispiel zu bringen Kommen wir jetzt aber zu einer Frage, die ich gerne stellen würde.

00:15:00: Die wieder wirtschaftspolitischer ist, ökonomischer ist?

00:15:04: Wir sehen vor allem in den USA einen Wettlauf um Rechenzentren und KI-Infrastrukturen.

00:15:10: Passiert denn in Deutschland genug oder laufen wir Gefahr da abgehängt zu werden?

00:15:15: Also es gibt eine Rechencentrumstrategie der Bundesregierung, die ist sogar sehr außergewöhnlich für eine politische Strategie weil man sich da konkrete Ziele festsetzt.

00:15:22: also für die, die so ein bisschen Politik ferner sind Politiker... freuen sich nicht über konkrete Ziele, an denen sie gemessen werden können.

00:15:29: Also Carsten Wildberger hat gesagt ne, Rechenzentrumskapazität verdoppeln bis zu zwanzig dreißig, KI-Rechenzentrungskapacität vervierfachen bis zuzwanzigdreißig Das ist schon mal gut aber das wird nicht hinreichend sein.

00:15:43: Wir müssen da wirklich Gas geben.

00:15:45: wir haben so ein paar Probleme eine ähnliche Energieversorgung, aber was auch ein Problem ist in den Planungs- und Genehmigungsverfahren.

00:15:52: Da müssen wir schneller werden.

00:15:54: der Return on Investment also dass es sich für einen Investor lohnenden Rechenzentrum zu bauen hängt genauso von der Geschwindigkeit vom Planungs und Genehigungs verfahren ab wie von der Energieversorge die dran ist.

00:16:06: Und so eine Kleinigkeit, wir müssen auch dafür sorgen dass die Kommunen die Rechenzentren dann beherbergen.

00:16:11: Auch ein bisschen Spaß daran haben und Gewerbesteuer kriegen weil wir haben da jetzt die ersten Widerstellen.

00:16:15: Da wird gesagt okay ihr baut uns jetzt irgendwo fünf Hektar Gewerbegebiet zu.

00:16:20: es ist so Wir brauchen noch neue Stromleitung und wir müssen uns ein neues Feuerwehrauto kaufen damit wir euch löschen können.

00:16:26: was haben wir denn jetzt davon?

00:16:28: Das ist halt ne Sache.

00:16:29: da müssen wir auch darüber nachdenken das wir das hinkriegen Ist angerichtet.

00:16:33: aber wie gesagt angerichtet reicht nicht.

00:16:35: Es muss auch umgesetzt werden.

00:16:38: Gut zu hören, dass Sie da einen

00:16:39: Auge drauf haben.

00:16:41: Zurück zum menschlichen Faktor, ein bisschen Demografie und Fachkräfte.

00:16:45: Die Frage stellt sich bei KI immer wieder.

00:16:48: Viele Branchen klagen ja über Personalmangel.

00:16:50: ist Automatisierung durch KI die einzige realistische Antwort um Wohlstand trotz Renteneintritt vom Babyboom an beispielsweise zu sichern bzw.

00:16:59: wo sehen Sie denn persönlich das größte Potenzial für echte Entlastung von Beschäftigten?

00:17:04: Und nicht nur für den Ersatz von Arbeitsplätzen?

00:17:07: Ein bisschen ist die Frage oder die Antwort schon mit

00:17:09: angeklungen.

00:17:09: aber Naja, also wie gesagt wir müssen ja ins Szenario denken weil es ist immer so... Jetzt für die Kolleginnen und Kollegen der Bundeswehr.

00:17:19: Moltke hat mal gesagt, kein Plan überlebt den ersten Feindkontakt und das heißt, kein politisches Vorhaben überlebte in irgendeiner Art und Weise die Realität weil immer in irgend einer Art und Weise was passiert.

00:17:30: aber wir müssen Szenarien aufmachen und müssen uns ernsthaft damit beschäftigen.

00:17:34: Und es gibt zwei Szenario.

00:17:35: Es gibt ein Szenarium was KI- und Arbeitsmarkt betrifft Was momentan so Mainstream ist Das ist dieses Szenarios Ja dass wird erstmal so im Beratungsbereich Im Service Bereich Im Rechnungswesen Bereich rein aber handwerkliche Produktionstätigkeiten, Kehrtätigkeiten aus dem sozialen Bereich werden noch lange erhalten bleiben.

00:17:56: Das würde sagen also okay Fachkräftemangel kriegen wir in irgendeiner Art und Weise abgedeckt?

00:18:01: Wir hätten nur ein Transformationsproblem das heißt die Leute die bisher Steuererklärungen machen müssen dann in die Altenpflege beispielsweise reingehen.

00:18:07: Okay Szenario Nummer eins.

00:18:10: Szenario Nummer zwei ist was ich eben gesagt habe KI kann alles.

00:18:15: Wir waren jetzt auf der Hannover-Messe, das ist die Leitmesse für Industrie und die Hannover Messe stand unter dem Moto Industrial AI oder Physical AI.

00:18:27: Und die haben dort die ersten Beispiele aufgemacht was auch KI im Produktionsprozess beispielsweise kann.

00:18:35: Sie kennen das alle wenn sie früher Roboter gesehen haben die waren in Käfigen eingesperrt weil das zu unsicher war, den in den Weg zu kommen.

00:18:43: Die Roboter werden gerade aus dem Käfigen befreit.

00:18:45: im Industrieprozess und das heißt also auch relativ komplexe Tätigkeiten die bisher nur Menschen machen konnten werden von der KI gemacht.

00:18:52: ich bin fest davon überzeugt wir werden auch die ersten Pflegeroboter kriegen.

00:18:56: und dann ist auch wieder die Frage die ich Ihnen gestellt haben, wollen Sie Montags morgens gepflegt werden von der schlecht gelauten Altenpfleger.

00:19:02: Der Stress zu Hause hatte oder lieber von der ewig freundlichen humanoiden KI?

00:19:07: Ich sage es einfach mal nur so rein und deswegen stelle ich jetzt mal einfach die These und das gebe ich Ihnen für den heutigen Tag als Kaugummi mit auf.

00:19:16: KI wird alles machen!

00:19:18: So was bedeutet das... also die muss nicht eintreten.

00:19:20: Das ist ein Szenario ja aber beschäftigen sie sich bitte einfach mal mit dem Szenarium KI wird Alles Machen.

00:19:26: So, erster Punkt ist dann haben wir kein Problem mit Fachkräftemangel sondern wir haben Probleme die Leute zu beschäftigen.

00:19:32: Kleiner Hinweis macht die Strategie der Bundesregierung dass wir Fachkräfte Migration brauchen dann noch Sinn auch einfach mal einen Kaugummi zum Mitnehmen ja oder müssen wir uns eher darüber unterhalten das?

00:19:44: wir sagen also okay wie kriegen wir die Leute beschäftigt?

00:19:48: und wenn es denn so ist dass wir sagen wir mal ganz ganz viele Tätigkeiten also auch in der KI haben wovon sollen die Leute dann leben?

00:19:56: Dritte Frage, wie soll der Staat seine Einnahmen erzielen?

00:19:59: Weil ein Großteil der Steuereinnahmen wird bisher durch Lohn- und Einkommenssteuer also durch Besteuerung der menschlichen Arbeit erzielt.

00:20:05: Und das sind Fragen mit denen müssen wir uns auseinandersetzen.

00:20:07: Also ich bin da überhaupt nicht desparat, dass wir da keine Lösung finden.

00:20:10: aber was mich nur irritiert ist ehrlicherweise Wir diskutieren jetzt zurecht vier wochenlang über siebzehn Cent Tankrabatt Aber auf der politischen Bühne hier in Berlin machen sich relativ wenig Leute Gedanken über diese Fragen und deswegen auch die Nachricht, die ich Ihnen nochmal mitgeben möchte in den Tag.

00:20:28: Vielleicht sollten wir uns mal bei dem was wir politisch diskutieren auf das Wesentliche konzentrieren und nicht auf Sachen, die in vier Wochen wieder vergessen sind.

00:20:36: Zu den steuerpolitischen Fragen der Finanzierung kommen wir auch gleich versprochen ein bisschen zumindest gestern auf dem Wirtschaftstag der Innovationen sagte Philipp Amthor künstliche Intelligenz und Arbeit ist kein Widerspruch sondern sie gehören zusammen.

00:20:54: Noch mal diese menschliche Psychologie.

00:20:57: Wir hatten ja dieses kleine Experiment vorhin ganz gut gemacht und versucht, wie nehmen wir denn die Menschen am besten mit, die Angst haben auch fachlich abgehängt zu werden?

00:21:06: Wir hatten das Thema gerade Wie schaffen wir da mehr Vertrauen in diese neue Technologie?

00:21:12: Wir schaffen Vertrauen, indem wir in allen Lebensphasen tatsächlich den Menschen ermöglichen sich mit KI zu beschäftigen.

00:21:19: Weil ich glaube das was ich kenne macht mir weniger Angst.

00:21:21: Das fängt einfach damit an dass wir ganz konsequent die Curricula in der Schulen umstellen müssen und wirklich den Schülerinnen und Schülern ganz am Anfang beibringen müssen welche Möglichkeiten hat KI übrigens auch.

00:21:34: welche Gefahren hat KI?

00:21:35: Das muss man auch sagen.

00:21:36: es stehen da auch durchaus praktische und ethische Gefahren dahinter.

00:21:42: Wir müssen das in die Betriebe hineinbringen, weil unsere Wirtschaft muss damit arbeiten.

00:21:46: Das ist ganz interessant.

00:21:47: Also wir haben ganz unterschiedliche Zugangsweisen also wie dieser Berater aber auch im industriellen Mittelstandsbereich Leute, die erstaunlich viel damit machen.

00:21:57: Ich gehe aber auch, ich besuche als Abgeordneter sehr viel Betriebe.

00:22:00: Da teilweise mittelständische Betrieber rein und die sagen Herr Brinkhoffs das ist nichts für mich ja!

00:22:05: Das brauchen wir hier nicht und das ist natürlich ein Angang der falsch ist und dementsprechend müssen wir sehr sehr vielen Leuten die Möglichkeit geben einfach da sehr viel mitzumachen im öffentlichen Bereich übrigens auch und dann müssen wir uns auch mal irgendwo ein bisschen ehrlich machen Einsatz von KI zum Beispiel in der öffentliche Hand irgendwo in der Ministerie, in den Verwaltung scheitert daran dass da eine unglaubliche Vorsicht da ist was Datenschutz und was Sicherheit angeht.

00:22:33: Ehrlicherweise aber ich habe es gerade angesprochen die Leute machen Schatten KI das heißt sie holen sich das Chat oder Claude oder Perplexity von ihrem Handy und geben die Sachen dann trotzdem in irgendeiner Art und Weise ein.

00:22:44: und da würde ich mir auch ein bisschen mehr

00:22:46: Mut wünschen.

00:22:48: Ich habe ja versprochen, die Fragen nochmal so ein bisschen nach Finanzierung.

00:22:52: Je weniger menschliche Arbeit nötig sein wird, wer bezahlt denn den ganzen Steuern natürlich?

00:22:57: Müssen wir da grundsätzlich an die Gesundheits- und Renten- und die Steuersysteme ran vor allem also jetzt eben nicht nur dem demokratischen Wandel, der so oft viel besprochen wird sondern auch die disruptive Wirkung der KI.

00:23:12: Und mal die Frage Viel diskutiert es ja auch die Wertschöpfungsabgabe oder die KI-Steuer an den großen Konzernen.

00:23:22: Wie sehen Sie das?

00:23:24: Also was ich jetzt hier verkündet, ist nicht die offizielle Meinung der CDU und CSU-Bundestagsfassung sondern die Meinung von Ralph Brinkhaus – das machst du jetzt erstmal kennzeichnen!

00:23:32: Das ist der Disclaimer.

00:23:34: Meine persönliche Meinung ist, also wir müssen weg von der Besteuerung der menschlichen Arbeit und hin zu den Besteuern vom Ressourcenverbrauch.

00:23:41: Das ist übrigens eine Double Win Situation weil das fördert auch Nachhaltigkeit wenn wir den Ressourenverbraucher besteuern nicht mehr die menschliche Arbeit besteuert.

00:23:50: Weil wenn wir weniger menschlicher Arbeit haben dann ist es ein bisschen schwierig da die Steuereinnahmen zu kriegen und das wird wirklich Wechsel sein.

00:23:58: Die müssen wir tatsächlich organisieren und das tut vielen weh auch anders gewohnt sind, aber anders wird das nicht geben.

00:24:06: So beim Thema Digitalabgabe – das ist momentan ja auch wieder ein neues Thema, was durch Berlin getrieben wird von unserem Kulturstaatsminister Wolfram Weimar.

00:24:20: Er sagt also ich möchte das Geld einsammeln und ich möchte es jetzt dann weil eine KI ja auch auf geistiges Eigentum zugreift und ich möchte es den Leuten geben, die dieses geistige Eigenturm produzieren.

00:24:31: Das heißt also ich schreibe irgendwie ein Artikel, die KI verwertet das für ihr Training Und wenn sie dann irgendwie was wissen wollen zum Beispiel über Szenarien wie sich KI auf dem Arbeitsmarkt auswirkt Dann ist das so dass die KI die Brinkhausthese dann einfach verwertet um Brinkhaus kein Geld dafür kriegt.

00:24:47: Also für mich das kein Problem Ich kriege das als Politiker.

00:24:51: aber wenn Sie jetzt Autor sind Und davon leben oder Journalisten, dann ist das natürlich ein Problem und das heißt, dass muss man lösen.

00:24:57: Dass diejenigen die Inhalte produzieren auch Geld dafür kriegen und dass diese Inhalten nicht in irgendeiner Art und Weise von der KI einfach für Nobbes abgegriffen werden weil sonst wären auch keine Inhalter mehr produziert.

00:25:09: und das ist die Diskussion, die wir momentan haben.

00:25:12: da müssen aber noch ein gutes Modell finden Und wir müssen auch einen guten Verteidigungsmechanismus finden.

00:25:17: Ich bin bei einer Sache immer sehr, sehr misstrauisch wenn sage ich auch, wenn Minister sagt, ich sammel das Geld mal ein und verteile das dann wieder.

00:25:25: Wenn Staat Geld verteilt ist das meistens superoptimal.

00:25:30: Wir haben jetzt schon sehr, sehr viele Themen gestreift.

00:25:32: Ich würde jetzt gerne die Fragerunde für das Publikum öffnen und zwar sowohl hier vor Ort als auch im Digitalen.

00:25:39: ich würde gern die erste Frage hier in dem Publikums

00:25:42: neben.

00:25:42: es kommt gleich ein Mikro.

00:25:44: stellen Sie sich gerne zuerst kurz vor und dann legen

00:25:46: wir los.

00:25:47: Ganz herzlichen Dank!

00:25:48: Sehr spannende Vorstellung und sehr spannender Talk bis jetzt.

00:25:50: Mein Name ist Maximilian Reinhardt.

00:25:51: Ich bin Vertreter von Orchris Technology einem deutschen Start-up im KI Bereich Ein Thema, was Sie jetzt überhaupt nicht angesprochen haben.

00:25:59: Was aber hier die ganze Zeit läuft im Hintergrund letztlich sind Russland China große geopolitische und geostrategische Themen.

00:26:07: Und da ist meine Frage inwieweit Deutschland selbst mit der großartigen vielleicht auch ein bisschen zu kurzgegriffenen Rechenzentren und KI Strategie Da aufgestellt es um perspektivisch tatsächlich auch mitspielen zu können mit den großen Löwen.

00:26:22: Sehr gute frage USA ist eigentlich der Elefant im Raum, weil wir ja auch immer in irgendeiner Art und Weise gucken welche wirtschaftlichen Potenziale nutzt der amerikanische Präsident um die Welt zu bewegen was hier sonst nicht machen würde.

00:26:38: Um das mal vorsichtig auszudrücken weniger diplomatische Leute waren um den Rest der Welt zu erpressen aber das würde ich als Politiker nicht sagen.

00:26:45: Nein!

00:26:46: Wir müssen da so schon sehen dass wir da irgendwie eine Souveränität kriegen.

00:26:50: Ich glaube Wir kriegen diese Souveränität nicht indem wir die großen Sprachmodelle nachbauen, sondern wir müssen zusehen dass wir auch selber Chips in der Hand haben mit dem wir handeln können.

00:27:02: Das heißt also wir können jetzt versuchen das aufzuholen was in den USA gemacht worden ist.

00:27:07: oder wir sagen wir haben unsere eigenen Stärken und die Welt ist auf unserer eigenen Stärke angewiesen.

00:27:11: und wir glauben dass also Industrie AI das heißt dass KI Produktionsprozessen und Physikal AI Die Modelle sitzt ja im abstrakten Raum, wir müssen sie ja irgendwo auch ins physische Leben hier übertragen.

00:27:25: Dass das große Stärken sind.

00:27:26: ich würde da draufsetzen.

00:27:28: und dann wenn dann jetzt also beispielsweise irgendwo die Vereinigten Staaten ankommen und sagen okay der Herr Merz hat wieder was Schlimmes über Herrn Trump gesagt Und jetzt passieren irgendwie schreckliche Dinge und Microsoft darf irgendwas nicht mehr bereitstellen oder Entropic oder wer auch immer dass wir dann ganz einfach sagen, ja okay aber wir haben auch was in der Tasche.

00:27:48: Wir legen dann eure Produktionsprozesse über.

00:27:50: Es ist fürchterlich traurig das wir in dieser Welt so angekommen sind, Chinesen haben das schon vorher gespielt, aber ein bisschen dezenter.

00:27:59: Aber Donald Trump hat aus dieser Welt einen Platz gemacht wo es wirklich nicht mehr darauf ankommt dass man kooperativ zusammenarbeitet und dass man unter Freunden versucht irgendwas hinzukriegen, sondern er hat die Welt zu einem Platz gesagt wo es also wirklich nur noch darum geht, dass man irgendwie auch Kräftemessen mithalten kann.

00:28:17: Und dann müssen wir halt unsere Ressourcen aufbauen.

00:28:19: Also ich gebe ein anderes Beispiel Wir sind nicht gut in Schippproduktion Europa Aber wir haben viele Technologien, die man für Schildproduktion braucht.

00:28:27: Das heißt also die Laser-Technologie, die Optik, die braucht man.

00:28:31: Wenn Sie sich angucken es wird momentan an Kernfusion gearbeitet in Deutschland.

00:28:34: Kernfuzion geht nicht ohne europäische Technologen weil also die wichtigsten Schlüsse Technologin sind in europäischer Hand.

00:28:40: und jetzt kann man folgendes machen?

00:28:42: Jetzt kann man sagen stärken stärken.

00:28:45: oder man kann sagen ich versuche jetzt überall aufzuholen Ich bin irgendwie Wirtschaftswissenschaftler, ich sage stärken, stärken.

00:28:52: Und da müssen wir unsere richtigen Funde setzen und müssen sagen die Welt kann auch ohne uns nicht geben.

00:28:57: ein anderes Beispiel soweit ich weiß ist es so dass die wesentlichen Arme in dieser welt ihre Warnwirtschaft ihre Logistik über SAP haben laufen haben.

00:29:06: ja So muss man dann in irgendeiner Art und Weise gucken was haben wir in der Hand?

00:29:11: Ich finde das wie gesagt fürchterlich traurig.

00:29:12: Das sind hohe Transaktionskosten das sind viele Wohlstandsverluste die dadurch entstehen und ich glaube Das hat jetzt mit dem Thema nichts zu tun, aber auch für sie mit nach Hause zu nehmen.

00:29:21: Das Schlimmste was Trump angerichtet hat ist dass er Vertrauens zerstört hat.

00:29:25: Vertrauenz zerstören bedeutet höhere Transaktionskosten und bedeutet ein erheblichem Wohlstandsverlust in der Welt.

00:29:33: Mic Drop würde man sagen!

00:29:35: Ich würde jetzt gerne noch eine Frage aus dem Online-Raum durchgeben lassen von meiner bezaubernden Kollegin Nicole.

00:29:41: Vielen Dank.

00:29:43: Genau, wir haben hier zahlreiche Fragen.

00:29:44: Ich picke einfach mal eine raus, einfach ein bisschen zeittechnisch und zwar fragt Herr Schiele.

00:29:50: Herr Brinkhaus wie schätzen Sie die Chancen oder Risiken ein dass Ihr eigener Posten zeitnah durch KI ersetzt werden könnte?

00:29:59: Weil KI's handeln ja schließlich auch miteinander.

00:30:02: Der eigene Postenpolitik durch KI Ist eine interessante Frage.

00:30:06: Habe ich mich auch schon mit beschäftigt, aber was man jetzt irgendwie noch mal dahintergucken muss also KI hat ja irgendwie genauso einen bias wie Menschen auch.

00:30:16: Ja das heißt Ich habe mal eine interessante sage.

00:30:20: ich bin Unionspolitiker Also ein bisschen mehr konservativ und ich hab mal vorhin das Experiment gemacht.

00:30:26: ich habe Claude meine frage gestellt dass ist entropic Und dann habe ich eine antwort gekriegt.

00:30:32: Und dann habe ich gesagt, also sorry das ist doch jetzt NGO-Sprech.

00:30:36: Dann hat Claude auch zugegeben und hat gesagt ja da stimmt weil zu dem Thema wo sie gefragt haben haben NGOs sehr viele Papiere veröffentlicht und die hab' ich für mein Training benutzt.

00:30:46: Das heißt wer jetzt in irgendeiner Art... Also das muss man auch irgendwo mit berücksichtigen.

00:30:52: wenn ich grock gefragt hätte, dann hätte ich wahrscheinlich eine ganz andere Antwort gekriegt.

00:30:56: und das gibt wieder die Antwort darauf Ja, vielleicht ist es also auch in irgendeiner Art und Weise möglich dass man KI's hat die bestimmte politische Richtung.

00:31:05: Bewusst oder unbewusst mehr oder weniger dann versprechen.

00:31:08: aber ich finde die Frage gut.

00:31:10: Ich habe sie für mich noch nicht beantwortet Aber ich werde heute nachdenken.

00:31:13: Also ich hab jetzt auch ein Kaugummi mitgekriegt.

00:31:16: Wunderbar So ist das bei uns.

00:31:19: Noch eine letzte Frage aus dem Publikum Wir sind fast am Ende der Zeit Und wenn es keine gibt dann online sehr gerne.

00:31:28: Auf jeden Fall!

00:31:30: Wir hätten hier noch die Frage zum Thema Schattenkai in der Verwaltung zu ermutigen, ist das nicht maximal gefährlich?

00:31:36: Wenn unsere Daten bei zb.

00:31:38: US-Unternehmen landen und dort unkontrolliert verwendet werden können?

00:31:42: Ja also ich würde nicht zu Schatten-Kai ermutigern sondern ich würde die Verwaltungen ermutige tatsächlich ihr Mitarbeitern offiziell auch sichere Systeme anzubieten.

00:31:49: nur ich sage dass auch jetzt mal ganz klar bevor das durch Schichten durch ist Personalräte, Datenschutzbeauftragte und sonstige Leute die da drauf gucken.

00:32:02: Ist das eine Sache die teilweise dann doch sehr lange dauert?

00:32:05: Da würde ich mir insgesamt auch von den Führungskräften mehr Mut wünschen.

00:32:09: Und die andere Sache ist es gibt ja auch ganz tolle Modelle die jetzt dafür sorgen, dass jetzt bestimmte Daten eben nicht auf den Servern in den USA landen.

00:32:20: Das kann man alles in irgendeiner Art und Weise organisieren.

00:32:23: nur wie gesagt hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht.

00:32:26: Und wie gesagt, man muss das auch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dann zusammen machen.

00:32:31: Da gibt es zwei Schulen da gibt es die Beton also überhaupt ganz unabhängig.

00:32:36: Da gibts die Betonsfraktion, die sagen ich habe Bedenken Die Mitarbeiter müssen erst richtig geschult werden.

00:32:43: Der Datenschutz ist nicht gewährleistet.

00:32:45: und die andere Schule, die sagt nee wir müssen es ausprobieren und vielleicht auch mal an der einen oder anderen Stelle Fehler machen.

00:32:52: und das ist eine Chance für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weil sie sonst mit ihrer Arbeit gar nicht mehr fertig werden.

00:32:58: angesichts der demografischen Entwicklung und ich gehöre der zweiten

00:33:00: Schule an So dann würde ich sagen sind wir schon fast am Ende unserer Zeit.

00:33:07: Vielen Dank, Herr Brinkhaus für diese klaren und ehrlichen Einblicke und Worte.

00:33:11: KI ist Realität.

00:33:13: Entscheidend ist jetzt welche politischen Weichenstellungen wir jetzt vornehmen wie es weitergeht.

00:33:20: Thema ist ganz sicher noch nicht erschöpfend diskutiert.

00:33:23: Ich bedanke mich bei Ihnen ich bedanque mich bei meinen Gästen hier im Saal und auch on air Und weise nochmal auf den achten Juni hin.

00:33:31: Da haben wir eine sehr spannende, digitale Runde, spitzenrunde Digitalausschuss.

00:33:35: Das diskutiert mein Kollege Philipp Kröschel hier wieder vor Ort im Basecamp.

00:33:41: Seien Sie dabei!

00:33:42: Ich bin froh, dass sie heute dabei gewesen sind und bedanke mich.

00:33:45: Vielen Dank, einen schönen Tag!

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